Gepostet am 24. November 2014 · Gepostet in Sprachwissenschaft

„The limits of my language mean the limits of my world“ – Ludwig Wittgenstein

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.” So drückte Ludwig Wittgenstein, ein österreichisch-britischer Philosoph, einmal aus, was Sprache für ihn bedeutete.

Sprache ist ein unmittelbarer Teil des Menschen an sich. Jeder Mensch definiert sich neben Heimat, Familie und Wertvorstellungen auch über die Sprache, die er spricht. Selbst sehr kleine Kinder sind schon in der Lage, ihre Nationalität und Sprache korrekt zu nennen, selbst wenn sie noch mitten im Spracherwerb sind und noch keine exakte Vorstellung davon haben, was Nationalitätsbezeichnungen eigentlich ausdrücken.

Die Sprache hat auch eine Auswirkung darauf, wie man andere Menschen wahrnimmt. Man teilt Menschen, die eine andere Sprache als man selbst sprechen, unbewusst auch in andere „Schubladen“ ein, man versteht deren Sprache nicht und kennt ihre Sitten und Gebräuche nicht. Man fühlt sich ihnen deshalb automatisch fremd. Der Gedanke, sich allein in einem fremden Land wiederzufinden und die Sprache nicht zu verstehen, ist für die meisten Menschen eine richtige Schreckensvorstellung, die mit einem Verlorenheitsgefühl einher geht.

In einer Zeit, in der viele Flüchtlinge aus Afrika und der Arabischen Welt nach Deutschland einreisen, kann es jedoch auch leicht passieren, dass man im „eigenen“ Land auf Menschen trifft, deren Sprache man nicht oder nur absolut unzureichend versteht. Eine Kommunikation ist aber trotz verschiedener Sprachen je nach Situation unvermeidlich. Guter Rat ist dann zuerst mal teuer! Meist besinnt man sich aber schnell auf andere Kommunikationsmethoden. Es müssen nicht immer Worte sein! Auch die nonverbale Kommunikation ist für weniger komplexe Inhalte eine sehr effektive Art, sich zu verständigen. Man sollte zwar etwas vorsichtig sein, denn Zeichensprache ist nicht auf der ganzen Welt universell und es können daraus Missverständnisse entstehen. Manchmal muss man zu den Händen auch die Füße dazu nehmen, aber verstanden wird man mit etwas Einfallsreichtum nach einiger Zeit auf jeden Fall. Und wenn sich im Gesicht des „Gesprächs“-Partners ein Lächeln ausbreitet, dann weiß man, man ist verstanden worden und hat die Sprachbarrieren überwunden!

Das heißt ganz konkret, dass man die Grenzen der eigenen Sprachkenntnisse nicht auch als Grenzen der Kommunikation hinnehmen muss. Denn jede Grenze lässt sich überwinden! Vielmehr sollte man jede Schwierigkeit als Herausforderung sehen und sich sagen: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“

Darum verstehen auch wir vom Ristani Übersetzungsbüro uns als Wegbereiter. Wir arbeiten Tag für Tag daran, die Grenzen der mangelnden Sprachkenntnisse ein Stück weiter zu verschieben. Von A wie Arabisch bis U wie Ungarisch decken wir sämtliche gängigen Sprachen weltweit ab, auch auf Themengebiete spezialisiert. Auch beglaubigte Übersetzungen gehören zu unserem Repertoire.

Nehmen Sie darum Ihre Grenzen nicht länger hin! Kontaktieren Sie uns und überzeugen auch Sie sich davon, dass Sprachbarrieren heute längst keine Grenzen des Möglichen mehr sein müssen!

Ihr Ristani Übersetzungsbüro