Irgendwo im Zwiespalt zwischen present perfect continuous und simple past…

In Zeiten der Globalisierung sind Unternehmen bestrebt, sich dem immer rascher fortschreitenden Zeitgeist anzupassen, um nur ja nicht abgehängt zu werden, um “up to date” zu bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, werden keine Mühen gescheut und die Anforderungen an die Arbeitnehmer somit immer höher, immer spezieller, immer schwieriger zu erfüllen.

Fundierte Sprachkenntnisse sind heutzutage in so gut wie keinem Job mehr wegzudenken. Und Englisch wird sowieso als “Basic Know-How” vorausgesetzt. Ein Arbeitnehmer ohne Englischkenntnisse? Undenkbar! Egal in welcher Branche…

Doch ist Englisch überhaupt selbst noch “up to date”? Wird es nicht so langsam abgelöst von neuen Wirtschaftssprachen? Ist es nicht schon längst “out”?

Chinesisch ist als Sprache des bevölkerungsreichsten Landes der Welt schon seit vielen Jahren unaufhaltsam auf dem Vormarsch… Spanisch wird durch den florierenden Handel in gesamt Südamerika als neue Wirtschaftssprache gehandelt…Russland möchte durch den unverzichtbaren Gashandel mit Europa genauso ein Stück vom Kuchen abhaben…

Wie sieht also die Zukunft des Englischen aus?

Schaut man sich die Zahlen an, beispielsweise auf statista.com, sieht man aber schnell, wie es um das Englische bestellt ist. Englisch liegt mit rund 1,13 Mrd. Sprechern (ohne Muttersprachler) auf Platz 1! Chinesisch folgt zwar mit 1,1 Mrd. Sprechern insgesamt auf Platz 2, davon sind aber 982 Millionen Muttersprachler. Durch den extrem hohen Schwierigkeitsgrad, sowohl bei der Aussprache und Betonung, als auch bei Schrift ist Chinesisch mit seinen tausenden von Zeichen wahrlich keine lernerfreundliche Sprache.

Also doch wieder Englisch?

Nicht ganz…Auf die chinesische Sprache folgt auf Platz 3 der meistgesprochensten Sprachen der Welt Hindi, eine der vielen Amtssprachen Indiens. Doch um Hindi ist es ähnlich bestellt wie um Chinesisch. Der allergrößte Teil der Hindi-Sprechenden sind Muttersprachler, da auch Hindi sehr schwer zu erlernen ist und der Lernanreiz durch die geringe weltweite Verbreitung relativ gering ist.

Und als nächste Sprache folgt Spanisch. ¡Viva España! Spanisch hat dem Englischen auf den ersten Blick vieles voraus: die Grammatik ist wesentlich einfacher, die Aussprache ist im Gegensatz zu seltsamen englischen Wortgebilden “clear as Kloßbrühe”, die weltweite Verbreitung ist durch Südamerkia durchaus gewährleistet und Spanien selber bietet eben auch einen größeren Lernanreiz als beliebtes Urlaubziel als das klischeehaft kalte, regnerische England.

Aber halt: Da ist ja nicht nur England, pardon: Groß-Bri-tan-nien…Sondern Amerika als Weltmacht spielt immer noch eine enorm große Rolle, in der Politik genauso wie in der Wirtschaft. Auch Länder wie Australien sprechen als Amtssprache Englisch und internationale Organe würden ohne Englisch an der Sprachvielfalt jämmerlich scheitern. Englisch ist also eine Art weltweite Lingua Franca, eine Sprache, auf die zurückgegriffen wird, wenn die Sprachenvielfalt sonst ein Hindernis darstellen würde. Der Nutzen von Englisch bleibt daher unbestritten.

Klar hat sich jeder von uns schon mal über die penible, aber unverständliche Unterscheidung zwischen englischen Zeitformen geärgert, klar hat sich jeder schon mal gefragt, warum die Buchstabenkombination aus “Wor” und “cester” denn bitteschön “Wuster” ausgesprochen werden soll. Das “th” sollte sowieso per Gesetz abgeschafft werden und wenn ein ausländischer Tourist in der Fußgängerzone auf Englisch nach dem Weg fragt, ist man erst mal hilflos und denkt sich: “Den Weg kenn’ ich selber nicht so genau und jetzt auch noch auf Englisch?!”

Aber sind wir doch mal ehrlich: So gut wie jeder hier, ob 15 oder 50, hat zumindest Grundkenntnisse in der englischen Sprache. Man muss keine fremdartigen Zeichen lernen und den Grundwortschatz kann man sich bei regelmäßigem Wiederholen schon in wenigen Wochen aneignen. Englisch ist also trotz allen Unannehmlichkeiten eine sehr lernerfreundliche Sprache, die sowohl europäischen Zungen, als auch asiatischen oder afrikanischen Zungen gelingt. Das ist bei Spanisch beispielsweise nicht der Fall. Mit dem spanischen R haben schon viele Europäer ein nicht zu überwindendes Problem und das “th” ist nicht nur eine englische Unart, sondern existiert in der spanischen Aussprache genauso!

Also hören wir doch auf, uns zu beschweren, sondern seien wir froh, dass sich die Welt überhaupt auf so etwas wie eine gemeinsame Sprache einigen kann! Das ist bei anderen Themen leider bei Weitem nicht so leicht zu erreichen…

Wenn man Englisch einigermaßen gut sprechen kann, ist man in der Lage, sich bereits mit mehr als einem Siebtel der Weltbevölkerung zu verständigen, egal welche Muttersprache beiden Gesprächspartnern zu eigen ist. Englisch ermöglicht das Aufeinandertreffen eines Schweden und eines Südafrikaners in Kambodscha, quer durch die ganze Welt. Ist das nicht wundervoll?

Darum, lasst es uns einmal deutlich sagen: Long live the English language!

Und sollte es doch einmal am Englischen hapern, dann gibt es immer Menschen, die einem tatkräftig zur Seite stehen können. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, gibt es sogar Menschen, die diese Tätigkeit zu ihrem Beruf gemacht haben und unter der Bezeichnung “Übersetzer/in” oder “Dolmetscher/in” tagtäglich Sprachbarrieren beseitigen. Auch das “Ristani Übersetzungsbüro” zählt zu diesen Felsen in der Brandung. Das heißt im Klartext: verzweifeln Sie nicht länger am Englischen, die Rettung ist nahe!

Was immer Sie brauchen, wir helfen Ihnen gerne!

Professionelle englische Übersetzungen von Ihrem Ristani Übersetzungsbüro



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